Klinisches Risiko-Management-System ausgezeichnet

Umfangreiche Maßnahmen zur Patientensicherheit im Marien Hospital Papenburg umgesetzt

Am internationalen Tag der Patientensicherheit wurde das Marien Hospital Papenburg Aschendorf für die Einführung eines klinischen Risiko-Management-Systems in klinischen Hochrisikobereichen mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Primäres Ziel jeglicher Maßnahmen des klinischen Risikomanagements ist die Sicherheit der Patientinnen und Patienten – bei der Diagnostik, Behandlung und Pflege. „Wir tragen während ihres gesamten Aufenthalts Verantwortung für unsere Patienten – das betrifft alle Ärzte, Pflegenden, aber auch Verwaltungsangestellte. Jegliches Tun muss darauf ausgerichtet sein, die Patienten vor Schäden zu bewahren“, erklärt Matthias Bitter, Geschäftsführer des Marien Hospitals.

Verena Scholtyssek ist Qualitätsmanagementbeauftragte im Papenburger Krankenhaus und erläutert am Beispiel des Patientenarmbands, durch welche Schritte Fehlerquellen minimiert werden: Die Verwendung von Patientenarmbändern bei sowohl stationär als auch ambulant zu behandelnden Erkrankten ist eine Maßnahme zur Patientensicherheit im Marien Hospital Papenburg Aschendorf.„Nicht nur unsere stationären, auch unsere ambulanten Patienten erhalten für die Zeit ihres Aufenthalts im Marien Hospital ein Patientenarmband, auf dem ihr Name, ihr Geburtsdatum und eine Registriernummer aufgedruckt sind. So kann eine Verwechslung des Patienten, auch wenn dieser unter Narkose steht oder eventuell verwirrt ist, verhindert werden. Dies ist äußerst wichtig bei der Verabreichung von Medikamenten und weiteren Untersuchungen oder sogar Operationen.“ Weitere Maßnahmen für die Steigerung der Patientensicherheit seien regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter, wie zum Beispiel in der Reanimation von Neugeborenen, an dem im Sommer etwa 30 Krankenhauskollegen aus den Bereichen Geburtshilfe, Kreißsaal, Pädiatrie und Anästhesie teilgenommen hätten. Auch die Eröffnung der Chest Pain Unit (CPU) vor wenigen Wochen, die die schnelle Versorgung von Patienten mit Brustschmerzen sicherstellt, war laut Scholtyssek ein wichtiger Schritt im klinischen Risikomanagement. Durch die Überwachung in der CPU und die standardisierten Behandlungsabläufe werde das Risiko für den Patienten mit beispielsweise einem Verdacht auf Herzinfarkt höchstmöglich gesenkt.

Axel Krause (Mitte), Qualitätsmanager und DGQ/EOQ Quality Auditor bei der Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH (GRB), gratulierte (von links) Geschäftsführer Matthias Bitter, Verena Scholtyssek, Qualitätsmanagementbeauftrage, Pflegedirektorin Marita Bäcker und Beate Janssen, Stv. Pflegedirektorin, zu dem sehr guten Abschneiden des Marien Hospitals.Im Rahmen der Zertifizierung durch die Gesellschaft für Risiko-Beratung (GRB) wurden neben der Zentralen Notaufnahme außerdem die klinischen Hochrisikobereiche OP, Intensivstation, Kreißsaal sowie Wochenzimmer und die Endoskopie im Papenburger Krankenhaus begutachtet. „Der Auditor war äußerst zufrieden mit der Arbeit der einzelnen Mitarbeiter, sowohl in Hinblick auf die Aufklärung als auch die Behandlung der Patienten sowie Dokumentation und Organisation. Ohne den enormen Einsatz und das tägliche Engagement aller Kollegen wäre dieser Erfolg der Auszeichnung nicht möglich gewesen“, bedankt sich die Pflegedirektorin Marita Bäcker bei der Belegschaft.

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