Eltern trafen sich am Welt-Frühgeborenen-Tag im Marien Hospital

Enger Körperkontakt ist für Frühchen enorm wichtig

Während ihre Eltern die Zeit für ein Frühstück und den Austausch untereinander nutzten, wurden die Kleinen von den Oberkursschülerinnen der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege betreut.Am 17. November war der Konferenzraum des Marien Hospital Papenburg Aschendorf mit lautem Kinderlachen und vereinzeltem Babyweinen erfüllt. Elf Mütter und ein Vater waren mit ihren Kindern zum Welt-Frühgeborenen-Tag ins Papenburger Krankenhaus gekommen. Obwohl für einige die Geburt ihres Kindes schon ein paar Jahre zurückliegt, nutzen sie nach wie vor gern die Gelegenheit, sich mit anderen Eltern zu treffen und auszutauschen.

Angela Hebbelmann (links), Christiane Widarzik (nicht im Bild) sowie die Oberkursschüler der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (rechts) begrüßten die Eltern frühgeborener Kinder zum Welt-Frühgeborenen-Tag im Marien Hospital.Der Welt-Frühgeborenen-Tag möchte über Landesgrenzen hinweg Frühgeburt und ihre Folgen thematisieren. Deutschlandweit werden jährlich ca. 60.000 Kinder zu früh geboren. Demnach ist eines von zehn Neugeborenen ein Frühchen. Damit sind Frühgeborene die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Jedes Jahr am 17. November machen Elternvertreter in ganz Europa, Afrika, Amerika und Australien auf die Belange von Frühgeborenen und ihren Familien aufmerksam.

Während ihre Kinder spielten, verfolgten die Eltern den Vortrag über das sogenannte Känguruhen von Christiane Widarzik und den Oberkursschülerinnen der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.Das aktuelle Thema des diesjährigen Welt-Frühgeborenen-Tages befasste sich mit der Känguruh-Therapie. Beim sogenannten Känguruhen liegt das Baby auf der entblößten Brust oder dem Bauch der Mutter beziehungsweise des Vaters. Christiane Widarzik, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin auf der Frühgeborenen-Station des Marien Hospitals sowie die Oberkursschüler der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege präsentierten in einem kurzen Vortrag die positiven Effekte des engen Körperkontaktes. „Im Marien Hospital werden Frühchen auf unserer eigenen Frühgeborenen-Station betreut. Dabei ist der Kontakt zwischen dem Baby und der Mutter sowie dem Vater enorm wichtig. Das Känguruhen fördert die Eltern-Kind-Bindung, verbessert das Wachstum und die Gewichtszunahme, hilft dem Kind, die Körpertemperatur zu regulieren und hat Einfluss auf die weitere Entwicklung“, erklärt Widarzik.

Bei einem Frühstück tauschten die Eltern ihre Erfahrungen mit ihren frühgeborenen Kindern aus und nutzten die Chance, auch den anwesenden Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen Fragen zu stellen.Angela Hebbelmann, Case Managerin beim Bunten Kreis Nord-West-Niedersachsen am Marien Hospital, fügt hinzu: „Wir freuen uns, bei unseren regelmäßigen Frühchentreffen, die jeden zweiten Mittwoch im Monat um 15:30 Uhr im Krankenhaus stattfinden, zu beobachten, wie gut sich die Kleinen entwickelt haben und sind natürlich auch für Fragen oder bei Problemen da.“ Der Bunte Kreis ist eine Nachsorgeeinrichtung zur Beratung und Begleitung für Familien mit frühgeborenen, chronisch und schwer kranken Kindern und Jugendlichen und betreut die Familien nach dem stationären Aufenthalt. Der erste Kontakt ist direkt im Marien Hospital möglich.

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